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    Das musikalische Equalizer Plugin

    museq Plugin von elysia

museq

Musikalisches EQ Plugin für deine DAW

Die Musik. Der museq.

Das museq plugin bringt unseren musikalischen Equalizer auf deine DAW. Die detailgetreue Emulation bietet Klang und Funktionen der Hardware, inklusive der herausragenden High/Low Cut-Filter mit Resonanz und des Warm-Modus als Klangformer.

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Mix und Master

Die Lizenz des museq plugins beinhaltet zwei verschiedene Versionen, die auf unterschiedliche Anwendungsbereiche hin optimiert worden sind.

Die Mastering-Version ergänzt das originale Hardware-Design um einige leistungsfähige Extras, wie die integrierte M/S-Matrix, die Möglichkeit des Links der beiden Kanäle im Stereobetrieb, sowie zusätzliche Regler für den Ausgangspegel zur Anpassung an den zur Verfügung stehenden Headroom.

Bei der Mixing-Variante handelt es sich um eine leicht verschlankte Version, die bei Standardeinsätzen deutlich weniger Platz auf dem Bildschirm einnimmt.

Spannende Extras

Das museq Plugin verfügt über sämtliche Funktionen, die man für überzeugende Klangveredelung in kürzester Zeit benötigt. Darüber hinaus sind einige spannende Extras eingebaut, sodass reguläre EQ-Einsätze schnell zur kreativen Session ausarten können.

Integrierte M/S Matrix

Die M/S-Technik ist hauptsächlich als Variante der Stereo-Mikrofonie bekannt. Dazu wird ein Mikrofon mit Nieren-Charakteristik für das Mittensignal (M) benutzt und ein weiteres mit Achter-Charakteristik um 90° über dem ersten Mikrofon versetzt, um die Seitensignale (S) aufzuzeichnen. Der Hauptvorteil dieser Technik ist die Mono-Kompatibilität. Daher setzt auch der UKW-Rundfunk M/S-Technik zur Verbreitung von Stereo-Signalen ein.

Um ein M/S-Signal zu erzeugen, werden aus der Stereo-Summe links und rechts zur Bildung des Mittenkanals addiert und zur Erzeugung des Seitensignals rechts von links subtrahiert:
M = L+R
S = L-R

Um aus einem M/S-Signal wieder L/R zu generieren, addiert man M+S für links und subtrahiert M-S für rechts:
L = M+S
R = M-S

Mit der Integration eines M/S-Coders und -Decoders in einen Kompressor ergibt sich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, die mit klassischen gelinkten Stereo-Kompressoren kaum machbar sind. Einer der Hauptvorteile ist natürlich die unabhängige Bearbeitung von Mitten- und Seiten-Signal. Dadurch ist es möglich, das Stereo-Spektrum zu erhalten und trotzdem den räumlichen Mittenbereich kompakter zu machen.

Natürlich können auf diese Weise auch die Seitensignale mehr Präsenz in einem fertigen Mix erhalten. Auch die Stereobreite kann schnell und effektiv beeinflusst werden, und es lassen sich gezielt Bereiche eine Mixes komprimieren, auf die man im Stereo-Mix gar nicht so spezifisch zugreifen könnte.

Resonanzfähige Hoch- und Tiefpass-Filter

Die äußeren Bänder des museq Plugins zeichnen sich durch ein hohes Maß an Flexibilität aus. In ihrem Standard-Modus agieren sie als hervorragend klingende High- und Low-Shelf-Filter, mit denen sich die Luftigkeit und das Fundament eines Signals schnell und effizient beeinflussen lassen.

Als besonderes Feature können diese beiden Bänder einzeln in Tief- und Hochpass-Filter mit 12 dB pro Oktave und einer zusätzlichen Resonanzspitze auf der eingestellten Frequenz umgeschaltet werden.

Gerade im Bassbereich bietet ein Hochpass mit Resonanz die optimale Möglichkeit, einen sauberen und druckvollen Klang zu erzielen. Mit der Resonanz lassen sich aber auch Bassfrequenzen verlängern, da das Resonanz-Filter ein längeres Nachschwingen erzeugt.

In den hohen Frequenzen kann das Resonanz-Filter einen Akzent auf einen bestimmten Bereich setzen, ohne dabei das komplette HF-Spektrum zu stark in den Vordergrund zu stellen oder ein zu spitzes Klangbild zu produzieren.

Boost/Cut Mode

Beim museq Plugin wird über einen Schalter bestimmt, ob das jeweilige Band verstärkt oder abgesenkt werden soll. Der Vorteil: der gesamte Regelweg wird für die gewünschte Aktion ausgenutzt und die Auflösung der Drehregler ist somit doppelt so hoch.

Erst durch den Gain-Regler wird das jeweilige Frequenzband aktiv. Steht der Gain-Regler auf null, so findet absolut keine Beeinflussung des Signals statt – das Band ist somit quasi abgeschaltet.

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Schaltbare Filtergüte

Bei den drei parametrischen Bändern ist die Filtergüte in zwei Stufen schaltbar: breit (Q 1,3) und schmal (Q 0,5). Dabei ändert sich die maximale Amplitude nicht. Die Filter sind nach dem Constant-Q Prinzip aufgebaut, wodurch die Filtergüte unabhängig von der Einstellung des Gain-Reglers immer konstant bleibt.

Virtueller Band-Bypass

Das User-Interface des museq Plugins verfügt zwar über keine ‚echten‘ Bypass-Schalter für die einzelnen Bänder, allerdings ist ein einfacher A/B-Vergleich einzelner Bänder dennoch möglich:

Benutze die Kombination Ctrl/Cmd + Klick oder Alt + Klick (je nach Host) mit einem Gain-Regler, und schon wird zwischen der letzten Einstellung und der Null-Position hin- und hergeschaltet – ein virtueller Bypass-Schalter!

Warm Modus

Diese Funktion emuliert die Effekte eines sogenannter Slewrate-Limiters, der die Anstiegsgeschwindigkeit der Ausgangsstufen verlangsamt. Hiermit werden Frequenzgang, Harmonische und das Zeitempfinden gleichzeitig beeinflusst.

Sehr schnelle Transienten werden etwas verlangsamt und das gesamte Klangbild wirkt etwas runder und stärker zusammengefügt. Da die Funktion in der am Ende der Signalkette eingreift, wirkt sich dieser Effekt auf alle mit dem EQ gemachten Einstellungen aus.

Auf diese Weise stellt das museq plugin zwei verschiedene Klangcharakter auf Knopfdruck zur Verfügung: kraftvolle Klarheit als grundsätzliche Klangbasis, und die leicht gesättigte Fülle des Warm-Modus.

Allerdings handelt es sich hierbei aber mehr um eine subtile Möglichkeit zur Klangfärbung als um einen krassen Soundeffekt. Ansonsten zu clean erscheinende Signale lassen sich damit jedoch sehr schön einfärben.

Paralleles Filter-Design

Eine weitere Spezialität findet sich in der Ausführung der Hoch- und Tiefpass-Filter: Eigentlich ist der Hochpass mit Resonanz ein Tiefpass mit Resonanz, der phasengedreht dem Originalsignal zugemischt wird.

Das hat den großen Vorteil, dass die mittleren und hohen Frequenzen vom Filter unberührt und daher klanglich neutral bleiben. Somit wird wirklich nur der Bassbereich beeinflusst und das Gesamtsignal bleibt offen und transparent.

True Emulation

Eine komplexe analoge Hardware in digitalen Code umzusetzen ist nicht gerade eine triviale Angelegenheit, insbesondere dann, wenn die Vorlage wie der museq vollständig diskret aufgebaut ist.

Die erste wichtige Aufgabe in einem solchen Projekt besteht darin, die elektronische Schaltung in einzelne Funktionsblöcke zu zerlegen. Diese werden dann Schritt für Schritt in Software übersetzt und zusammengefügt.

Dieses erste Ergebnis wird genau durchgemessen und mit der Hardware verglichen, was wiederum zu einem aufwändigen und sehr detailreichen Anpassungsprozess führt. Die Arbeit an der Benutzeroberfläche (Fotografie, Retusche, Rendern) findet parallel dazu statt.

Am Ende steht die finale Abstimmung sämtlicher Regler, damit sich die Software auch wirklich wie ein echter museq ‚anfühlt’. Schließlich wird der fertige Code noch auf unterschiedliche Plugin-Interfaces (RTAS/VST/AU/TDM/AAX…) portiert und installationsfähig gemacht.

Oversampling

Das museq plugin profitiert zweifach von einer höheren Samplerate: Zunächst entsteht eine bessere interne Auflösung, was insbesondere für die Bearbeitung hoher Frequenzen Frequenzen von Vorteil ist.

Darüber hinaus werden auch weniger Artefakte durch das unausweichliche Aliasing erzeugt, wodurch die Kennlinien der Filter des museqs noch besser denen des analogen Vorbilds entsprechen.

Um diese Vorteile auch bei niedrigeren Abtastraten nutzen zu können, verwendet das museq plugin internes Oversampling. Dabei wird die Samplerate eines Projekts innerhalb des Plugins mit einem bestimmten Faktor multipliziert, ohne dass das komplette Projekt mit einer höheren Frequenz gefahren werden müsste.

Dieses Verfahren braucht zwar ein gewisses Maß an CPU-Leistung, aber das klangliche Ergebnis spricht für sich. Das museq plugin setzt das Oversampling nach folgenden Regeln ein:

  • Samplerate kleiner 50 kHz: 4x Oversampling
  • Samplerate kleiner 100 kHz: 2x Oversampling
  • Samplerate größer 100 kHz: kein Oversampling
Mausrad Unterstützung

Die Regler des museq plugins müssen nicht unbedingt angeklickt und gezogen werden. Sie lassen sich alternativ auch einfach mit dem Mausrad bedienen – und zwar ohne sie vorher anklicken zu müssen. Folgende Kombinationen stellen zusätzliche Eingabehilfen dar:

Feinabstimmung
VST: Shift + Mausrad
AU: Shift + Mausrad
RTAS/TDM: Ctrl/Cmd + Mausrad

Standardwert
VST: Ctrl/Cmd + Mausklick
AU: Alt + Mausklick
RTAS/TDM: Alt + Mausklick

Linear/Zirkulär
VST: Alt

Magischer EQ

„Das elysia museq plugin ist ein absolut magischer EQ. Logische und intuitive Funktionen in Kombination mit einem wunderschönen Klang. Die Resonanzfilter und der M/S-Modus verhelfen zu großem Detailreichtum. Ein ständiges Mitglied meines Mixbusses.“

Charles Stella | Komponist & Produzent | Los Angeles

„Ich habe mich die letzten Stunden mit dem museq plugin beschäftigt, es den ganzen Tag beim Mastering eingesetzt und viel A/B verglichen. Ich konnte also mit unterschiedlichem Material an das Ding ran gehen und muss sagen, es ist wirklich ein gelungenes Plugin.“

Brian Sanhaji | Mastering Engineer | Frankfurt

Download

Das museq Plugin ist für MacOS sowie Windows verfügbar und unterstützt die folgenden Formate: AAX DSP, AAX Native, AAX AudioSuite, AU, VST2 und VST3.

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