• xfilter Mastering Edition

    Der flexible Mastering Equalizer

    xfilter mastering edition from elysia

xfilter Mastering Edition

4-Band Analog Stereo Equalizer

Stereo Link und präziser Regelbereich

Alles begann mit der Idee von Bob Katz, seinen eigenen xfilter zu optimieren und modifizieren. Ruben telefonierte mit ihm über die gewünschten Änderungen und hat diese sehr ernst genommen. Somit hat er einige Zeit damit verbracht, Bauteile auf der Platine zu optimieren bis er und natürlich auch Bob zu 100% vom Gesamtklang überzeugt waren. Nach einigen Tests in unserem Class-A Lounge Studio war sowohl Ruben als auch Bob überzeugt.

Nun das Ergebnis: Die xfilter Mastering Edition! Es ist ein sehr anspruchsvoller, handgefertigter analoger Stereo 4-Band-Equalizer bei dem beide Kanäle für den Stereobetrieb miteinander verbunden sind. Alle vier Bänder bieten einen präzisen Regelbereich von +/-5 dB.

Dieser feine Stereo-Mastering-EQ produziert den High-End-Sound eines Class-A-Equalizers zu einem erstaunlichen Preis-Leistungs-Verhältnis. Er erzeugt ein absolut präzises Stereobild durch den Einsatz von computerselektierten Komponenten mit extrem geringen Toleranzen.

5 Gründe warum du die xfilter Mastering Edition nutzen solltest

auch wenn es noch viele andere gibt!

  • Verarbeitungsqualität

    Die xfilter Mastering Edition wird, wie alle unsere Produkte, in Deutschland entwickelt, designt und handgefertigt.

  • Class-A Topologie

    Repräsentiert konsequent die Kunst der diskreten Signalverarbeitung.

  • Echter Stereo Link

    Als eine der wenigen Ausnahmen auf dem Markt bearbeitet die xfilter Mastering Edition seine beiden Kanäle mit nur einem Satz Reglern – ein echter Stereo-Linked EQ.

  • Präziser Regelbereich

    Die xfilter Mastering Edition bietet einen präzisen Regelbereich aller vier Bänder von +/-5 dB.

  • Output

    Ausgestattet mit einer symmetrischen Ausgangsstufe mit bis zu +27 dBu – Ideal für Masteringzwecke.

Verarbeitungsqualität

Bei der xfilter Mastering Edition dreht sich alles um Details.

Jeder einzelne seiner vielen Aspekte – Klang, Features, Schaltungen, Komponenten, Design, Materialien, Herstellung – wurde immer wieder durchdacht, bis es einfach kaum noch etwas zu verbessern gab. Im Grunde genommen ist jedes einzelne Bauteil unserer feinen Produkte eine Einzelanfertigung, und die meisten davon werden nach unseren eigenen Entwürfen und Spezifikationen hergestellt.

Nur die besten Komponenten, die der Markt zu bieten hat, sind gut genug für die xfilter Mastering Edition, und das zeigt sich. Jedes unserer Produkte wird nach Kundenauftrag von Hand gefertigt und von uns selbst getestet, hier in unserer Zentrale in Deutschland.

Die Vorteile unserer Produkte summieren sich in einer Audioqualität, die über jeden Zweifel erhaben ist. Selbst bei extremen Einstellungen bleibt der Klang immer sauber und druckvoll.

Die harten Fakten

Eine Besonderheit dieses analogen Equalizers zeichnet sich durch seine doppelte Flexibilität aus! Er bietet High- sowie Low Shelf-Bänder, die in Hoch- und Tiefpassfilter mit Resonanz umgeschaltet werden können. Ihnen zur Seite stehen zwei Glockenfilter mit engem und weitem Q-Faktor für die Mittenfrequenzen, sowie zusätzliche passive LC-Stufen mit abgeschirmten Spulen zur Veredelung der Höhen.

Echter Stereo Link

Der Einsatz eines analogen EQs auf einem Stereo-Bus kann ganz schön anstrengend sein, da nur sehr wenige Geräte den Link beider Kanäle zur gleichzeitigen Steuerung mit nur einem Reglersatz erlauben.

Der Anwender muss also viele Knöpfe bedienen, um den Abgleich zwischen linkem und rechtem Kanal so gut wie möglich hinzubekommen. Wenn die Regler dann noch über keine Rasterung verfügen, kann das Ganze leicht zum Geduldsspiel werden.

Aber warum gibt es so viele Kompressoren im Markt, die den Verbund beider Kanäle problemlos unterstützen, während dieses Feature bei EQs kaum zu finden ist? Eine der wesentlichen Antworten lautet: Bauteil-Toleranzen.

Natürlich sollen sich die beiden gelinkten Kanäle bei der Bearbeitung von Stereo-Material möglichst gleich verhalten, allerdings wirken die unvermeidbaren Toleranzen bei Kondensatoren und insbesondere Potentiometern diesem Ideal entgegen.

Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Die xfilter Mastering Edition löst dieses Problem durch die Verwendung von computer-selektierten Dual- und Quad-Potentiometern sowie speziellen Kondensatoren mit besonders niedriger Toleranz.

Resonanzfähige Hoch- und Tiefpassfilter

Die äußeren Bänder der xfilter Mastering Edition zeichnen sich durch ein hohes Maß an Flexibilität aus. In ihrem Standard-Modus agieren sie als hervorragend klingende High- und Low-Shelf-Filter, mit denen sich die Luftigkeit und das Fundament eines Signals schnell und effizient beeinflussen lassen.

Als besonderes Feature können diese beiden Bänder einzeln in Tief- und Hochpass-Filter mit 12 dB pro Oktave und einer zusätzlichen Resonanzspitze auf der eingestellten Frequenz umgeschaltet werden.

Gerade im Bassbereich bietet ein Hochpass mit Resonanz die optimale Möglichkeit, einen sauberen und druckvollen Klang zu erzielen. Mit der Resonanz lassen sich aber auch Bassfrequenzen verlängern, da das Resonanz-Filter ein längeres Nachschwingen erzeugt.

In den hohen Frequenzen kann das Resonanz-Filter einen Akzent auf einen bestimmten Bereich setzen, ohne dabei das komplette HF-Spektrum zu stark in den Vordergrund zu stellen oder ein zu spitzes Klangbild zu produzieren.

Schaltbare Filtergüte

Bei den beiden parametrischen Mitten-Bändern ist die Filtergüte in zwei Stufen schaltbar: breit (Q 0,5) und schmal (Q 1,0), basierend auf dem Proportional Q-Prinzip.

Bei der Entwicklung eines parametrischen Filters steht grundsätzlich ein recht großer Bereich verschiedener Filtergüten (Q) zur Verfügung. Bei der xfilter Mastering Edition haben wir uns für die Werte 0,5 und 1,0 entschieden, weil diese immer wieder genau das erzeugen, worauf dieser EQ abzielt: sehr musikalische Ergebnisse.

Die Option einer besonders engen Filtergüte steht hier nicht zur Verfügung. So ziemlich jeder Toningenieur, mit dem wir in den letzten Jahren gesprochen haben, löst das ‘Notchen’ von problematischen Frequenzbereichen mit digitalen Filtern. Und das aus gutem Grund, denn es funktioniert hervorragend.

Zusätzliches passives High-Band

Mmmh… Die unglaubliche Luftigkeit, die ein passiver EQ auf einen schönen Klang zu zaubern vermag. Jeder liebt diesen Sound, und alle wollen ihn haben!

Hier kommt die gute Nachricht: Zusätzlich zu seinen vier flexiblen Bändern bietet die xfilter Mastering Edition eine schaltbare LC-Stufe an, die auf die Veredelung der hohen Frequenzen spezialisiert ist. Dieses Filter besteht hauptsächlich aus einem Kondensator und einer Spule pro Kanal, aber anders als in üblichen Shelving-Designs zeichnet sich die Charakteristik durch eine leichte Resonanzspitze bei 12 kHz und einen Rückgang ab 17 kHz aus.

Auf diese Weise fokussiert sich der Sättigungs-ähnliche Effekt der Spule auf den Frequenzbereich um die Resonanzspitze herum, ohne das komplette HF-Spektrum zu stark zu betonen. Die für den xfilter verwendeten Spulen haben ihre eigene Kapsel und sind damit gegen störenden Einflüsse von außen (z.B. Brummen) geschützt. Ohne diese Abschirmung würden die Spulen wie Antennen für verschiedene Arten von Störsignalen wirken.

Darum geht es also bei der ‘Passive Massage’: die Öffnung des hohen Frequenzbereichs mit einem einzigen Kopfdruck!

Gerasterte Potentiometer

In der xfilter Mastering Edition kommen für alle Parameter gerasterte Potentiometer zum Einsatz. Durch die 41 Rasterstufen ist der Recall einmal gemachter Einstellungen denkbar einfach, und es steht eine praxisgerechte Anzahl an möglichen Einstellungen zur Verfügung. Außerdem fühlt es sich einfach super an.

Gerasterte Regler werden üblicherweise nur in deutlich teureren Geräten oder speziellen Mastering-Versionen verwendet. Oder – in den meisten Fällen – überhaupt nicht. Die xfilter Mastering Edition bietet dieses überaus nützliche Feature als Teil seiner Serienausstattung, ohne jeden Luxus-Aufschlag.

Computerselektierte Potentiometer

In einem gelinkten Stereo-EQ kommen Potentiometer mit mehreren Ebenen zum Einsatz. Die Potis für die Mixstufen (Gain) haben jeweils zwei Ebenen, während die Regler für die Frequenz-Einstellung sogar vier einzelne Ebenen aufweisen!

Daraus ergibt sich ein Problem, denn jede einzelne Ebene weist ihre ganz individuelle Toleranz gegenüber ihrem Referenzwert auf. Es kann also vorkommen, dass Ebene A am absoluten Minimum der Toleranzgrenze liegt, während sich Ebene B am entgegengesetzten Maximum befindet. In einem solchen Fall würden sich die Filterstufen im linken und rechten Kanal nicht mehr gleich verhalten.

Um dieses Problem zu lösen, wird jedes einzelne Potentiometer für die xfilter Mastering Edition mit einem Audio Precision-Messsystem und eigens für diese Aufgabe geschriebenen Software-Routinen gemessen und selektiert.

Als Ergebnis dieses Prozesses verwenden wir nur 65% aller Doppelebenen-Potis und gerade mal 50% aller eingekauften Quad-Potentiometer. Und das ist kein leeres Marketing-Versprechen, sondern die Grundlage für einen EQ, der nicht nur gelinkt, sondern darüber hinaus auch entsprechend präzise ist.

Eine echte Custom Shop-Option, die wir mit der xfilter Mastering Edition ohne jeglichen Aufpreis anbieten.

Spezielle Niedertoleranz-Kondensatoren

Wenn man einen Equalizer von innen betrachtet, findet man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine kleinere oder größere Anzahl von Folienkondensatoren. Die als Dielektrikum dienenden Kunststoffe dieser Bauteile werden dafür in speziellen Verfahren zu extrem dünnen Folien gezogen.

Es gibt diverse technische Gründe, warum sich Folienkondensatoren besonders gut für den Aufbau von Filterstufen eignen, und Generationen von Toningenieuren dürften sich einig sein, dass sie sich darüber hinaus durch einen hervorragenden Klang auszeichnen.

Ein typischer Vertreter der Gattung ist der MKS-Folienkondensator, der als sehr gut klingendes Bauteil in vielen EQ-Designs Verwendung findet. Allerdings kommen viele MKS-Typen mit einer Toleranz von +/- 10% in Bezug auf den angegebenen Wert, die der Übereinstimmung von linkem und rechtem Kanal entgegenwirkt.

Aus diesem Grund werden für die xfilter Mastering Edition spezielle FKS-Typen verwendet, welche die bekannten und beliebten Klangeigenschaften aufweisen, gleichzeitig aber nur einer Abweichung von 5% unterliegen. Ein weiterer Schritt hin zu einem präzisen Stereobild.

Masse Abschirmung

Die Platinen der xfilter Mastering Edition haben insgesamt vier übereinander liegende Ebenen: Zwei davon beherbergen die eigentlichen Audioschaltungen, eine ist der Stromversorgung vorbehalten, und bei der letzten handelt es sich um eine durchgehende Masse-Abschirmung. Aber welchen Sinn macht das?

Die Filternetzwerke der einzelnen Bänder eines EQs werden umso hochohmiger, je tiefer die jeweilige Frequenz eingestellt ist. Dadurch werden sie anfälliger gegenüber von elektrischen Feldern ausgehenden Brumm-Einstreuungen.

Die hier vorhandene Masse-Abschirmung liegt sehr nah unter den Leiterbahnen, welche die Audiosignale führen, wodurch mögliche Interferenzen effizient abgeschwächt werden.

Diskrete Class-A Topologie

Wir lieben den Klang von Class-A-Schaltungen! Und das aus gutem Grund: In einem Class-A-Verstärker befinden sich die Transistoren permanent in einem leitenden Zustand, wodurch Übernahmeverzerrungen erst gar nicht entstehen können. Dieser Effekt ist die technologische Basis für ein weites Klangfeld mit massivem Punch und ohne jegliche Verschlechterung der ursprünglichen Soundqualität.

Der diskrete Aufbau macht es darüber hinaus möglich, jede einzelne Stufe in der Signalbearbeitung ganz genau auf ihre jeweilige Aufgabe hin maßzuschneidern – die Grenzen des Machbaren werden nur noch durch die Physik bestimmt. In der xfilter Mastering Edition arbeiten unsere eigenen Eingangs- und Ausgangsstufen, welche ursprünglich für den alpha compressor entwickelt wurden. Auch die Mixstufen für die einzelnen Bänder sind diskrete Class-A-Ausführungen.

Die eigentlichen Filterstufen (Bandpass usw.) basieren auf integrierten Verstärkern, und auch hier greifen wir keineswegs auf eine 08/15-Lösung zurück. Anstelle von günstigen Standard-Industrie-Opamps kommen in der xfilter Mastering Edition hochwertige Burr-Brown Verstärker aus der OPA-Serie zum Einsatz, die extra für die besonderen Anforderungen von anspruchsvollen Audio-Schaltungen entwickelt wurden.

Technische Daten

Frequenzumfang
<10 Hz – 400 kHz (-3,0 dB)

THD+N
@ 0 dBu, 20 Hz – 22 kHz: 0,0018 %
@ +10 dBu, 20 Hz – 22 kHz: 0,005 %

Rauschen
20 Hz – 20 kHz (A-bewertet): -98 dBu

Dynamikumfang
20 Hz – 22 kHz: 120 dB

Maximaler Pegel
Eingang: +27 dBu
Ausgang: +27 dBu

Impedanz
Eingang: 10 kOhm
Ausgang: 68 Ohm

Klingt Super

„Der xfilter klingt super (mit einer Class-A Qualität), transparent (ohne Artefakte), und er ist ziemlich vielseitig für einen EQ mit ‚nur‘ vier Bändern. Das Kanal-Übersprechen ist EXZELLENT. Ich bin mir sicher, dass sich das auch im hörbaren Spektrum positiv bemerkbar macht.

Er scheint auch das Stereospektrum zu verbessern, also ist der Verzerrungsgrad ‚genau richtig‘. Die Flexibilität der Resonanzfilter ist wirklich erstaunlich, denn damit lassen sich sowohl subtile als auch sehr deutliche Eingriffe realisieren. Gut gemacht! Ich bin sehr zufrieden.“

Bob Katz | Mastering Engineer | Longwood

Liebeserklärung

„Was für ein fantastisches Gerät der xfilter doch ist – ich liebe diesen Equalizer!“

Stephen Marsh | Marsh Mastering | Los Angeles

„30th Annual Technical Excellence and Creativity Awards – der xfilter von elysia wird für herausragende technische Leistung in der Kategorie Hardware-Signalprozessoren nominiert.“

NAMM Foundation | TEC Awards 2014

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