Oversampling

Das museq plugin profitiert zweifach von einer höheren Samplerate: Zunächst entsteht eine bessere interne Auflösung, was insbesondere für die Bearbeitung hoher Frequenzen Frequenzen von Vorteil ist.

Darüber hinaus werden auch weniger Artefakte durch das unausweichliche Aliasing erzeugt, wodurch die Kennlinien der Filter des museqs noch besser denen des analogen Vorbilds entsprechen.

Um diese Vorteile auch bei niedrigeren Abtastraten nutzen zu können, verwendet das museq plugin internes Oversampling. Dabei wird die Samplerate eines Projekts innerhalb des Plugins mit einem bestimmten Faktor multipliziert, ohne dass das komplette Projekt mit einer höheren Frequenz gefahren werden müsste.

Dieses Verfahren braucht zwar ein gewisses Maß an CPU-Leistung, aber das klangliche Ergebnis spricht für sich. Das museq plugin setzt das Oversampling nach folgenden Regeln ein:

• Samplerate kleiner 50 kHz: 4x Oversampling
• Samplerate kleiner 100 kHz: 2x Oversampling
• Samplerate größer 100 kHz: kein Oversampling