Audiophile Gainstruktur

Der elysia skulpter 500 verwendet zur Steuerung seiner Verstärkung kein Potentiometer, sondern eine wesentlich audiophilere Technologie: einzelne Widerstände, die über eine Kaskade von Relais und elektronischen Schaltern angesteuert werden. Dieser Aufbau wird von einem Encoder mit 20 Positionen pro Umdrehung kontrolliert, wobei insgesamt 40 einzelne Gainstufen in 1,5/2 dB Schritten zur Verfügung stehen (kompletter Verstärkungsbereich von 3 - 65 dB).

Der eigentliche Verstärkerblock basiert auf einem vollständig diskreten Class-A Design. Wie bei vielen Röhrenverstärkern arbeitet der Verstärker im Feed Forward-Modus und benötigt daher nicht die sonst üblichen großen Mengen an Gegenkopplung. Das Resultat ist ein Preamp, der sich durch einen äußerst natürlichen und feinen Klangcharakter auszeichnet.

Der elysia skulpter 500 stellt einen großen Bereich an möglichen Verstärkungsstufen zur Verfügung, die bereits bei außergewöhnlich niedrigen Werten beginnen, auf der anderen Seite jedoch auch die Anforderungen anspruchsvoller Bändchenmikrofone erfüllen. Dadurch wird auch eine Pad-Schaltung überflüssig, was wiederum einen besseren Signal-/Rauschabstand ermöglicht.

Der eigentliche Mikrofon-Vorverstärker und der DI-Eingang verwenden jeweils eine separate  Gain-Einstellung. Wechselt man von Mic Preamp zu DI (oder anders herum), wechselt der eingestellte Gain-Wert automatisch mit. Das ist besonders nützlich, weil Mikrofone in aller Regel eine deutlich höhere Verstärkung benötigen, als es bei Synthesizern oder anderen Quellen am DI-Eingang der Fall ist.

Die Verwendung einzelner Widerstände in einer Kaskade ergibt darüber hinaus äußerst präzise Verstärkungswerte. Bei der Verwendung mehrerer Preamps ist ein spezieller Abgleich oder die Verwendung aufeinander folgender Seriennummern nicht erforderlich.

Der elysia skulpter 500 speichert seinen aktuellen Verstärkungsfaktor beim Ausschalten ab, wodurch er die nächste Session automatisch mit exakt demselben Wert beginnt.