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Fragen über Fragen : )~

Interview mit Dominik von elysia
von pan60
www.pan60.com

pan60
Also, Dominik, erzähl doch mal ein bisschen von elysia und von dir selbst.

Dominik
elysia, das sind im Großen und Ganzen Ruben Tilgner und ich selbst. Wir haben die Firma vor fünf Jahren gegründet, weil wir beide einfach keine Lust mehr auf unsere damaligen Jobs hatten. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, wie wir beide mitten im Sommer draußen vor unserer Lieblingskneipe saßen und eine verrückte Idee nach der anderen auf sämtliche verfügbare Bierdeckel zeichneten. Davon habe ich übrigens jede Menge aufgehoben – man weiß ja nie, was man davon in der Zukunft noch umsetzen möchte. Jedenfalls führte damals die Kombination aus dem täglichen Frust und dem Bedürfnis, etwas Vernünftiges mit seiner Zeit anzustellen, zum Unvermeidlichen. Aber unsere gemeinsame 'Geschichte' reicht noch weiter zurück, da wir schon Jahre vor der Firmengründung zusammen mit zwei Freunden in einer 5.1 Surround Session-Band gespielt hatten. Irgendwie hat uns also die Musik zusammengebracht.   

pan60
Welche Instrumente spielt ihr denn?

Dominik
Ruben spielt Keyboards und Rhodes, außerdem ist er ein erfahrener Live-Mischer. Ich spiele E-Bass und ein wenig Gitarre. Manchmal singe ich auch, aber davon schicke ich dir auf keinen Fall eine Kostprobe ;-) Wir stehen beide auf abgefahrene Effektgeräte. Ruben baut die Dinger hauptsächlich selber, und bei mir gibt es eine schöne Auswahl an seltenen und schrägen Bodentretern und ähnlichen Verdächtigen.

pan60
Ich erinnere mich daran, als ich zum ersten mal einen von euren Kompressoren sah. Ich dachte: WOW! Das sieht mal richtig klasse aus – muss also auch gut klingen : )~

Dominik
Na ja, dann erkläre ich dich hiermit zu einen von den Guten, hehe... Aber im Ernst, als wir die ersten Bilder vom alpha compressor veröffentlich haben, dachten einige Leute, wir wollten eine vielleicht nicht so tolle Audioqualität hinter einer schön designten Frontplatte verstecken. In Wirklichkeit verhielt sich das genau anders herum: Wir fanden den Sound des ersten Prototypen so überzeugend, dass wir diese 'inneren Werte' gerne auch nach Außen transportieren wollten. So floss also eine Menge Zeit und Energie in das Design des Gehäuses und der Knöpfe, während Ruben weiter an der Elektronik arbeitete. Am Ende haben diese Anstrengungen der Firma ihr heutiges Gesicht gegeben. Und den Ansatz haben wir bisher noch mit jedem neuen Produkt gefahren: Sie sollen gut klingen, gut aussehen, und sich gut anfassen!

pan60
Ich liebe Geräte, die optisch etwas hermachen! Ihr bietet eine gute Fertigungsqualität und guten Sound dazu. Und wenn beides zusammenkommt, dann ist es einfach sexy! Euer erster Kompressor war der alpha compressor, der sich vor allem für Mastering-Einsätze anbietet. Damit habt ihr in der Zwischenzeit schon einige Awards gewonnen, wie z.B. den PAR Excellence Award und den MIX Certified Hit Award in 2006. Der mpressor ist 2008 für den TEC Award nominiert worden... Da fällt mir gerade ein: Ruben und du, seid ihr auch die Besitzer der Firma? Oder seit ihr die Designer, oder die Manager, oder alles zusammen?

Dominik
In so einer kleinen Firma ist man immer ein bisschen von allem und jedem. Um dann aber doch etwas genauer zu sein: Ruben und mir gehören jeweils 50 Prozent der Firma. Von Anfang an ist es uns immer sehr wichtig gewesen, uns hier nicht von anderen Leuten abhängig zu machen. Ruben ist für den technischen Teil verantwortlich – er kümmert sich um die Entwicklung und um die Produktion. In diesen Bereichen hat er über 15 Jahre Erfahrung, und er ist ein bekannter und respektierter Audioentwickler – insbesondere wenn es um diskrete Designs geht. Neben einer ganzen Reihe an weiteren Produkten hat er vor vielen Jahren den Transient Designer entwickelt. Ich hingegen kümmere mich um alles andere (Geschäftsführung, Kommunikation, Vertrieb, usw.). Alles, was bei elysia so passiert, wird eigentlich nur von zwei Leuten geleistet – du kannst dir vielleicht vorstellen, dass uns also nicht so schnell langweilig wird.

pan60
Langweilig, haha. Ja, das hört sich nach einer Menge Arbeit an. Schön zu wissen, dass Ruben hinter so vielen erfolgreichen Produkten steht. Dazu gehören neben dem schon erwähnten Transient Designer auch die GainStation und der MixDream von SPL. Euer xpressor 500 ist ein volldiskreter Class-A Stereo-Kompressor – ich frage mich: warum nicht zwei linkbare Monokanäle?

Dominik
Das liegt hauptsächlich an den Funktionen, die wir gerne in diesem Produkt unterbringen wollten. Wir brauchten einfach alle acht Drehregler und vier Schalter, um wirklich den Kompressor zu bauen, der uns da im Kopf herumspukte... Ohne Funktionen wie den Gain Reduction Limiter, integrierten Sidechain-Filter, Mix-Regler, Auto Fast und den Warm-Modus wäre der xpressor 500 nicht viel mehr als ein “me too”-Kompressor geworden – jedenfalls in Bezug auf seine Features. Was wir aber eigentlich wollten, war die Übertragung der beliebtesten Sonderfunktionen unserer 'Flagschiffe' in ein wirklich bezahlbares Produkt. Da dir bei zwei Slots in einem 500er-Rack jeweils zwei Ein- und Ausgänge zur Verfügung stehen, stellte sich also nur noch folgende Frage: Bauen wir das Ding in stereo oder in mono mit zusätzlichem Eingang für den Sidechain? Wir fanden dann schnell heraus, wie gut der xpressor 500 auf dem Mixbus funktioniert, und damit war die Antwort auch schon klar.

pan60
Ihr macht mittlerweile auch Plugins... Das ging 2009 mit dem mpressor als Software los. Kannst du uns ein bisschen mehr zu dem Thema erzählen? Kommt da noch mehr?

Dominik
Am Anfang standen wir dem Thema eher skeptisch gegenüber. Wenn du so viel Herzblut in jedes noch so kleine Detail steckst, dann fragst du dich ganz automatisch, wie das Ganze denn wohl in Software übersetzt werden soll. Glücklicherweise hatten wir die Mannschaft von Brainworx kurz nach der Gründung unserer eigenen Firma kennengelernt, und so haben wir uns am Ende entschieden, es einfach mal auszuprobieren, da die Jungs uns mit der hohen Qualität ihrer Arbeit überzeugen konnten. Das Kompressionsverhalten der mpressor-Emulation finden wir zum Beispiel absolut überzeugend! Und selbst wenn da noch einige Dinge bleiben, die sich vielleicht nicht 1:1 in die digitale Welt übersetzen lassen, ist das Thema Software trotzdem enorm wichtig. Wenn man alleine mal überlegt, wie viele Leute ohnehin fast ausschließlich 'in the box' produzieren und einfach nicht über die entsprechenden Budgets für hochwertige Analog-Hardware und die besten Wandlersysteme verfügen... Und du hast Recht: das nächste Plugin ist schon sehr weit in seiner Entwicklung vorangeschritten und wird auf jeden Fall noch dieses Jahr veröffentlicht.

pan60
Class-A – warum überhaupt Class-A? Immer wieder lese ich Class-A, Class-AB usw., und am Ende habe ich gar keine Ahnung, worum es dabei überhaupt geht. Gerade jetzt habe ich wieder einen Kommentar gelesen, der Class-A besser darstellt als Class-B. Also was ist denn nun wirklich besser, Class A, B oder C? Haha... Kannst du uns kurz etwas darüber berichten?

Dominik
Bisher laufen alle unsere Produkte im permanenten Class-A Modus. Vom technischen Standpunkt aus bedeutet dies nichts anderes, als dass die Transistoren sich ständig im leitenden Zustand befinden, wodurch eventuelle Übernahmeverzerrungen ausgeschlossen werden. Viel wichtiger sind aber die klanglichen Auswirkungen: Der Grundsound unserer Geräte ist immer weit, offen und transparent. Damit geht wirklich der Vorhang auf, und darauf stehen wir ganz offensichtlich sehr.

pan60
Ich frage immer alle Leute, mich bezüglich der Verwendung von SMD-Bauteilen zu beruhigen. Bisher habe ich nicht ein einziges Problem damit gehabt, aber das Zeug ist so verdammt klein! Manchmal muss ich mir ein Vergrößerungsglas rausholen, um sicherzustellen, dass sich da überhaupt etwas auf den Platinen befindet. : )~

Dominik
Diesbezüglich muss man sich zwei verschiedene Aspekte vor Augen halten: Einmal die Bauteile (Devices) selbst, und dann die Tatsache, dass diese direkt auf der Oberfläche der Platine fixiert werden (Surface Mount). Beim zweiten Teil braucht man nicht lange zu diskutieren, wenn du mich fragst. Die Komponenten werden von Maschinen platziert und gelötet, was einfach präziser und schneller ist. Das ergibt ein zuverlässigeres Produkt, welches zudem auch günstiger angeboten werden kann, weil die Produktion einfach weniger kostet. Bei den Komponenten wird es dann aber doch etwas kritischer. Wenn hierbei die falschen Bauteile an der falschen Stelle verwendet werden, wird die Audioqualität mit Sicherheit darunter leiden. Das wollten wir beim Design des xpressor 500 aber in jedem Fall vermeiden. Ein Beispiel hierfür sind die verwendeten Widerstände: Im Audiopfad verwenden wir nicht dieses extrem keine 'Vogelfutter', sondern größere, sogenannte MELF-Typen, die sich von Standard-Widerständen im Wesentlichen nur durch das Fehlen der Bedrahtung unterscheiden. Darüber hinaus haben wir dort auf bewährte konventionelle Kondensatoren zurückgegriffen, wo uns die SMD-Typen nicht als vorteilhaft erschienen. Darüber hinaus sind diese thermisch gekoppelten SMD-Transistorpaare ein echter Segen für diskrete Designs, weil sie eine große Hilfe bei der Stabilisierung der Parameter darstellen. Das Fazit lautet also: SMD ist kein Problem. Allerdings muss man auch hier genau wissen, was man tut, um am Ende die richtigen Resultate zu erzielen.

pan60
Wie lange habt ihr denn am xpressor 500 gearbeitet?

Dominik
Das habe ich gerade mal nachgesehen – meine erste Skizze ist vom April 2009. Die aktive Arbeit an diesem Projekt hat dann also ungefähr 12 Monate gedauert. Das beinhaltet aber nicht nur die Entwicklung und die Produktion des Moduls, sondern auch die Arbeiten am Handbuch und an der Website sowie die Erstellung von Soundbeispielen und Videos. Natürlich reden wir hier nicht von einem Jahr am Stück – die anderen Produkte und viele weitere Dinge fordern auch ihre Zeit. Man kann aber sagen, dass die Entwicklung dieses Produkts wirklich sehr glatt gelaufen ist, weil wir stark von den bisher entwickelten Produkten und den damit gemachten Erfahrungen profitieren konnten.

pan60
Nun, das habt ihr ja sauber und einigermaßen zügig hingekriegt. Warum habt ihr euch überhaupt entschieden, ein Produkt im 500er-Format anzubieten?

Dominik
Zunächst einmal finden wir die Idee klasse, dass sich die Leute ihren ganz persönlichen Mix aus Modulen von genau den Herstellern zusammenstellen können, die ihnen am besten gefallen. Ok, das wäre natürlich auch mit 19”-Peripherie möglich, aber jetzt kommt ein weiterer Vorteil des 500er-Formats in Spiel – der Preis. Schon nicht schlecht, wenn man nicht jedes mal für ein Netzteil und ein Gehäuse bezahlen muss, wenn man sein Studio um eine neue Möglichkeit erweitern will...  Und auch die unterschiedlich skalierten Racks tragen zur Flexibilität des Formats bei. Für uns war der xpressor 500 die große Chance, zum ersten mal ein flexibles, diskretes Class-A Produkt in einer komplett anderen Preisregion unterzubringen. Natürlich möchten wir gerne, dass so viele Leute wie möglich mit unseren Produkten arbeitet, aber mit unseren Top-Of-The-Line Produkten ist das  einfach nicht möglich. Unser erstes Modul ist ja gerade erst raus, und wir sind natürlich sehr neugierig, wie sich dieses Thema für uns entwickeln wird. Das sage ich auch deswegen, weil wir schon Konzepte für zwei bis drei sehr interessante Nachtfolgeprodukte in der Schublade haben. Aber hey, keine Chance – für konkrete Infos ist es wirklich noch zu früh...

pan60
Ich weiß ja, dass das im Handbuch alles schön beschrieben ist, aber lass uns trotzdem mal über einige der wirklich coolen Features des xpressors sprechen. Viele davon sind einzigartig und finden sich auch an euren 'großen' Produkten:
- Auto Fast-Modus für Attack.
- Schaltbare Release-Charakteristik.

- Warm-Modus für Klangfärbung per Knopfdruck.
- Integriertes Sidechain-Filter.
- elysias spezieller Gain Reduction Limiter.
- Mix-Regler für Parallel-Kompression.


Dominik
Ganz grundsätzlich vertreten wir folgende Meinung: Wenn jemand heutzutage noch willens ist, eine nicht unwesentliche Menge Geld für analoge Hardware auszugeben, sollte die entsprechende Gegenleistung ein wirklich flexibel sein – ein Gerät, dass in einer Vielzahl von Anwendungen wirklich überzeugen kann und eben nicht als typisches 'One-Trick-Pony' in nur einer einzigen Disziplin zu glänzen vermag. Die große Herausforderung liegt natürlich darin, ein Gerät mit erweitertem Funktionsumfang zu kreieren, ohne dabei gleichzeitig einen Alptraum in Sachen Bedienbarkeit zu erschaffen. Wie ich finde, ist es uns mit dem xpressor 500 gut gelungen, neben den von allen Usern gefragten Standardfunktionen eines Kompressors auch einige nützliche Erweiterungen zur Verfügung zu stellen. Im einzelnen sind das:

Auto Fast
Durch seine großen Brüder inspiriert: die zuschaltbare Halbautomatik für ein perfektes Attack auf der Basis des eingestellten Wertes.

Log Release
Diese alternative Charakteristik der Release-Kurve nimmt anstelle des linearen einen logarithmischen Verlauf und erzeugt dadurch eine sehr unauffällige Kompression.

Warm Mode
Durch eine Veränderung von Frequenzgang, Harmonischen und Zeitempfinden stellt der xpressor 500 einen schaltbaren alternativen Klangcharakter zur Verfügung.

Sidechain Filter
Ein regelbarer Low Cut-Filter im Sidechain des xpressors 500 vermeidet zu starke Kompression und Pumpen bei Tracks mit starken Pegeln in den tiefen Frequenzen.

Gain Reduction Limiter
Dieser neuartige Limiter liegt nicht etwa wie üblich im Audiopfad, sondern begrenzt die Steuerspannung des Kompressors.

Parallel-Kompression
Direkt am Gerät verfügbar: Mit dem Mix-Regler können direktes und komprimiertes Signal im gewünschten Verhältnis zusammengefügt werden.

pan60
Also, um das alles mal zusammenzufassen, kommen zum Schluss noch ein paar Kommentare von mir: Erstens, mag ich diese Jungs und ihre Firma? JA! Die Zusammenarbeit hat einfach Spaß gemacht, und für mich ist das ein absolutes Muss. Zweitens, Qualität und Service? Da hatte ich mit elysia überhaupt keine Probleme. Das ist eine klasse Firma, die sich wirklich im ihre Kunden und ihren Ruf kümmert! Drittens, wie klingt dieses böse Ding denn nun? Also gut, hier meine Gedanken zum xpressor 500... seit ihrem Einstand gehört elysia zu den Stimmen, die zum Thema Kompressoren sicherlich gehört werden sollten. Und der xpressor 500 macht hier keine Ausnahme – eine Kombination aus moderner Fertigungstechnik und hochwertigen Komponenten, welche das 500er Format nochmals deutlich interessanter macht! Nicht wirklich das, was ich als einen Mojo-Kompressor bezeichnen würde, aber darum geht es hier ja auch gar nicht. Für alle, die es gerne ein bisschen mehr eingefärbt hätten, fügt der Warm-Modus das entsprechende Quentchen hinzu. Nicht zu heftig, ich würde eher sagen, genau richtig. Den xpressor 500 sehe ich eher auf der cleanen als auf der färbenden Seite. Er hat einen klaren und offenen Sound mit einer ganzen Menge Punch. Mal ganz abgesehen von der guten Bedienbarkeit und dem tollen Layout handelt es sich hier um einen hervorragend performenden und klingenden Kompressor mit einigen abgefahrenen Zusatzfeatures. Und ich muss sagen, ich stehe einfach auf diesen erstaunlichen, modernen Look! Außerdem ist er die ideale Waffe für Summensignale. Daumen hoch vom Pan Man! Ich freue mich schon auf die nächsten Produkte von den Jungs! Solltet ihr auf jeden Fall mal ausprobieren!